

Mancor de la Vall ist ein 42 km vom Flughafen Palma entferntes Bergdorf. Wie der Name schon sagt, liegt der Ort in einem Tal an den östlichen Ausläufern des Tramuntana-Gebirges und ist von außen so gut wie nicht einsehbar. Ausnahme: vom heimischen Klosterberg Santa Llúcia, der hoch über dem Dorf thront, bietet sich ein herrlicher Blick über die zu Füßen liegende Inselebene.
Der Ort liegt an keiner Durchgangsstraße. Deshalb kommen kaum Besucher in das Dorf mit seinen Natursteinhäusern und gepflasterten Gassen. Es geht beschaulich zu. Der Ort wirkt wie Valldemossa, nur eben ohne Tourismus und Souvenirläden. Die wenigen Hinweise am schwarzen Brett machen deutlich: Mancor ist ein Zentrum der Jäger. Kein Wunder, bei dem vielen Bergwald im Rücken des Dorfes.
So wie in den Nachbarsdörfern Alaró, Lloseta oder Inca auch, war der Schuhwarensektor in der Vergangenheit ein wichtiger Wirtschaftszweig der Gemeinde.
Mitte Juni feiert der Ort das Patronatsfest zu Ehren von San Juan. Eine weitere wichtige Veranstaltung ist das Fest zu Ehren von Sant Antoni, zu dem eine ganz besondere Tradition weitergeführt wird, „der Abstieg der Krähe“, kurz vor den Beneïdes (Segnungen). Die meistbesuchte Messe der Gemeinde findet Ende November statt.
Sehenswürdigkeiten:
– Kapelle von Santa Llucía
– Pfarrkirche Sant Joan Baptista de Mancor
– verschiedene Herrenhäuser
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Fotos Mancor de la Vall:



















Video: Ortsdurchfahrt
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